Neuburg a.d. Donau (epd). Der schwäbische Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) plant in Neuburg an der Donau ein neues Gebäude für seine dortige Sophie-Scholl-Schule. Am Freitag gab die AWO nun bekannt, dass sie von der Neuburger Juliusbräu ein 18.000 Quadratmeter großes und zentral gelegenes Grundstück für den Ersatzneubau gekauft hat. Auf dem erworbenen Gelände an der Münchner Straße soll nur wenige Hundert Meter vom aktuellen Schulstandort entfernt eine moderne Lernumgebung entstehen.

Die AWO-Bezirksverbandsvorständin für Bau und Finanzen, Marion Leichtle-Werne, sagte, man besitze nach dem nun abgeschlossenen Grundstückskauf das "Wunschareal" für das Großprojekt. Die AWO-Bezirkspräsidentin Brigitte Protschka dankte der Besitzerin von Juliusbräu, Gabriele Bauer, die "mit dem Verkauf des Grundstücks maßgeblich den Weg für den Neubau freigemacht hat". Angesichts stetig steigender Zahlen an Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf sei der Neubau "ein wichtiges Zeichen für Inklusion".

146 Kinder und Jugendlichen besuchen die Schule

Die Sophie-Scholl-Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wird aktuell von 146 Schülerinnen und Schülern besucht, hinzu kommen 26 Kinder in einer sogenannten Schulvorbereitenden Einrichtung. Wenn alles glattgeht, soll der Neubau im Jahr 2029 bezugsfertig sein. Mit diesem ermögliche man "vielen Kindern und Jugendlichen neue Zukunftsperspektiven" und stärke zudem den Standort des AWO-Sozialzentrums in Neuburg an der Donau.