München, Nürnberg, Regensburg (epd). Der Fahrgastverband "Pro Bahn" sieht Versäumnisse der Deutschen Bahn bei der Planung ihrer Generalsanierung. In einem Interview mit dem Münchner Radiosender Bayern 2 sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende, Lukas Iffländer, am Morgen, die Auswirkungen der am Freitag beginnenden Baumaßnahmen auf der Strecke Nürnberg-Regensburg würden "in ganz Bayern" zu spüren sein. "Sogar noch zwischen Augsburg und Donauwörth fallen deswegen Züge aus, weil Güterzüge umgeleitet werden müssen", so Iffländer.

Etwa fünf Monate plant die Deutsche Bahn den Angaben zufolge für die Sanierung der Strecke ein. Deren Vollsperrung sei laut Iffländer eine "schmerzhafte Geschichte" für Bahnfahrende. Dennoch seien die dadurch entstehenden Umstände die kleinere Last im Vergleich zu jahrelangen Baustellen im laufenden Betrieb. Bei der Organisation des Schienenersatzverkehrs habe sich die Deutsche Bahn mit dem Einsatz von hochwertigen, barrierefreien Bussen aber "richtig Mühe gegeben".