München (epd). Bayern und der Bund fördern Forschungsaktivitäten zum künftigen 6G-Mobilfunkstandard. Vier bayerische Institute erhielten bis zu 37 Millionen Euro, teilte das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie am Dienstag in München mit. An drei der vier bundesweit geplanten 6G-Transfer-Hubs, die am 1. Januar 2026 starten, werden in Bayern ansässige Forschungseinrichtungen beteiligt sein.

Dies sind die Technische Universität München, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen, das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen-Nürnberg und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die neuen Projekte sind auf vier Jahre angelegt. Der 6G-Mobilfunkstandard soll laut Mitteilung ab etwa 2030 die 5G-Technologie ablösen.