München (epd). Am Freitag (16. Januar) startet der Bayerische Rundfunk (BR) im Fernsehen in die Fastnachts-Session: Ab 20.15 Uhr wird "Die Närrische Weinprobe" ausgestrahlt, die vor Kurzem im Keller des Staatlichen Hofkellers unter der Würzburger Residenz aufgezeichnet wurde. Eine Woche später wird "Franken Helau" aus Mellrichstadt in der Rhön ausgestrahlt (23. Januar, 20.15 Uhr), das schon im Dezember abgedreht wurde, wie der BR am Montag mitteilte. Die "Fastnacht in Franken" folgt dann live am 6. Februar um 19 Uhr.

Die Fastnachts-Session ist in diesem Jahr noch einmal kürzer als 2025 - und wird nächstes Jahr extrem kurz, sagte Norbert Küber, der Leiter der BR-Fastnachtredaktion. Das sei für die Vereine und die Ehrenamtlichen eine Herausforderung, aber auch logistisch für das BR-Fernsehen. Der Präsident des Fastnacht-Verbandes Franken, Marco Anderlik, lobte die enorm professionelle "tolle Arbeit in den Vereinen". Das zeige sich auch jedes Jahr an den Castings, bei denen man bereits ab dem Sommer neue Talente und Nummern suche und fördere.

Der FC Bayern München des BR-Fernsehens

Die Leiterin des BR-Studios Franken, Anja Miller, bezeichnete die "Fastnacht in Franken" als die nach wie vor wichtigste Sendung ihres Studios. Für das BR-Fernsehen sei sie ein Quoten-Garant und weiterhin die erfolgreichste Sendung aller dritten Programme. Die Bedeutung zeige sich auch bei der Promi-Dichte: "Wer eingeladen ist, der kommt." Absagen gebe es kaum, auch wenn den Politkern deutlich der Spiegel vorgehalten wird: "Das gehört zur Fastnacht, dass man auch die Politik auf die Schippe nimmt - aber eben respektvoll."

Der zuständige Redakteur für "Fastnacht in Franken", Rüdiger Baumann, gab vorab schon einmal bekannt, wer auf alle Fälle bei der Live-Prunksitzung aus Veitshöchheim dabei sein wird: Neben Michl Müller, Ines Procter, Peter Kuhn, Matthias Walz und Sebastian Reich werden auch Volker Heißmann und Martin Rassau wieder als "Waltraud und Mariechen" auf der Bühne stehen. "Bei uns ist's wie beim FC Bayern München", sagte Baumann. Man habe eine gut bestückte Bank, da müsse nicht immer jeder auf dem Platz stehen, damit man gut spiele.