München (epd). Mit dem "Weißen Engel" hat der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) zehn Ehrenamtliche aus Oberbayern ausgezeichnet. Die Geehrten brächten sich selbstlos und ohne viel Aufhebens das ganze Jahr über für andere Menschen ein, sagte der Minister laut Mitteilung bei der Preisverleihung am Freitag. Für die Umsorgten würde dadurch "die Welt ein bisschen schöner", betonte Holetschek.

Die je fünf Frauen und Männer aus Oberbayern engagierten sich unter anderem in der Organspende, im Pflegeheim, für Rheumakranke oder psychisch und dementiell erkrankte Menschen sowie für die Hospizbewegung.

Die Corona-Pandemie und die Folgen des Ukraine-Kriegs hätten bewusst gemacht, "wie wichtig es ist, zusammenzustehen - und das nicht nur innerhalb der Familie", sagte Holetschek. Die Geschichten und das Engagement der Geehrten seien "bewegend", so der Minister: "Sie geben Zuversicht, dass wir die großen Herausforderungen der Zeit meistern werden."