Fürth (epd). Die Inflation in Bayern hat im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 2,1 Prozent gelegen. Damit fiel die Teuerungsrate erneut geringer aus als im Vorjahr, wie aus einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik vom Mittwoch hervorgeht. Im Jahr 2022 lag sie bei 7,1 Prozent, in den beiden Folgejahren sank sie auf 5,9 und 2,5 Prozent. Die Inflation war in den vergangenen fünf Jahren vor allem wegen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine deutlich gestiegen. Im Vergleich zwischen den Jahren 2020 und 2025 seien die Verbraucherpreise um 22,4 Prozent gestiegen, die von Lebensmitteln sogar um 35,8 Prozent.
Sprunghaft gestiegen sind im vergangenen Jahr besonders die Preise für Schokolade: Schokoladentafeln waren um knapp 30 Prozent teurer und Pralinen um knapp 20 Prozent. Auch für Kaffee mussten die Menschen tiefer in die Tasche greifen: Der Preis für Bohnenkaffee stieg um 17 Prozent. Deutlich günstiger hingegen waren Zucker (minus 21,1 Prozent) und Olivenöl (minus 26,0 Prozent). Weniger bezahlen mussten die Menschen auch für Haushaltsenergie und Kraftstoffe. Die Preise seien im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent zurückgegangen, im Vergleich zum Jahr 2020 seien sie aber um 41,1 Prozent deutlich höher geworden.