Neu-Ulm (epd). Das großangelegte Martin Luther King-Musical wird in Ulm und Neu-Ulm als grenzüberschreitendes Projekt zwischen Baden-Württemberg und Bayern aufgeführt. Am 22. April werden mehr als 1.000 Sängerinnen und Sänger aus der Region zusammen mit Solisten und Big Band das Musical in der Neu-Ulmer "ratiopharm arena", ansonsten Spielstätte der Ulmer Bundesliga Basketballer, auf die Bühne bringen. Dabei werden sie dirigiert von der Neu-Ulmer Dekanatskantorin Tanja Schmid und Hans-Martin Sauter, Chorleiter und Referent im Evangelischen Jugendwerk Württemberg.

Das Musical über die Geschichte des amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King wurde 2019 in Essen uraufgeführt. Nach einer Aufführung bei dem Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund ging das Chormusical ab Anfang 2020 auf Tournee durch ganz Deutschland.

Im Vorfeld des Musicals bietet das Ulmer Bildungswerk Haus der Begegnung laut Mitteilung ein umfassendes Begleitprogramm: Sarah Vecera, Bildungsreferentin bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) wird am 15. März (19 Uhr) den Traum einer Kirche ohne Rassismus vorstellen, über den gewaltfreien Widerstand Martin Luther Kings spricht am 23. März (19 Uhr) Richard Bösch von pax christi Rottenburg-Stuttgart, am 4. April (19 Uhr) läuft im Obscura Kina in Ulm "Selma", die erste Filmbiografie über Martin Luther King.

Die Partner der grenzüberschreitenden Aufführung des Musicals sind unter anderen die Evangelische Kirche in Württemberg, der Evangelische Kirchenbezirk Ulm, das Dekanat Neu-Ulm und das Evangelische Jugendwerk Württemberg (ejw).