München (epd). Unter dem Titel "Ikonen gegen den Krieg" sind ab Mittwoch (9. November) Werke ukrainischer Künstlerinnen und Künstler in der Münchner Heilig-Geist-Kirche am Viktualienmarkt zu sehen. Sie drückten in ihrer Kunst ihre Emotionen angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine aus, heißt es in einer Mitteilung der Erzdiözese München und Freising vom Dienstag.

So bilde etwa das ukrainische Künstlerpaar Oleksandr Klymenko und Sofia Atlantova Heiligen- und Gottesdarstellungen auf den Deckeln und Böden von Munitionskisten ab und verwandele diese so in Mahnmale gegen den Krieg. Auch Ikonografien von 29 Künstlerinnen und Künstlern aus der westukrainischen Stadt Lviv werden gezeigt.

Die Ausstellung läuft bis zum 5. Dezember und wird von der Münchner Citypastoral, der Apostolischen Exarchie für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien und der ukrainisch-katholischen Pfarrei München mitorganisiert. Geöffnet ist sie montags bis freitags von 10.30 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 20 Uhr. Am Montag, 14. November, findet um 18 Uhr ein Friedensgebet in der Kirche mit anschließender Führung durch die Ausstellung statt.