München (epd). Der Freistaat verzeichnet einen Anstieg an Angeboten im öffentlichen Nahverkehr. Wie das bayerische Verkehrsministerium am Freitag in München mitteilte, gebe es bei regionalen Zugverbindungen und Bedarfsverkehren wie Rufbussen im ländlichen Raum "große Zuwächse". Auch die Entwicklung der ÖPNV-Nachfrage zeige, dass der Rückgang infolge der Corona-Pandemie überwunden sei. Verantwortlich dafür sei eine Steigerung im Schienenpersonennahverkehr um fast sechs Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Seit 2022 sei zudem eine Zunahme der Bedarfsverkehre von 20,5 Prozent festzustellen.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) betonte die positiven Auswirkungen der Entwicklung auf das Klima. Gerade im ländlichen Raum sei das Auto nach wie vor der wichtigste Verkehrsträger, "aber die weitere Stärkung und damit einhergehende Steigerung der Attraktivität des ÖPNV sorgen für einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz durch CO2-Einsparung". Eine leistungsfähige Infrastruktur bilde die Grundlage für attraktivere Angebote und angemessene Tarife, um künftig "noch mehr Fahrgäste vom ÖPNV überzeugen zu können", so der Minister. Das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität böten dafür eine gute Möglichkeit.