Fürth (epd). Nach rund zwei Jahren Planungs- und Bauzeit ist eine neue Obdachlosenunterkunft mit 94 Plätzen in Fürth fertiggestellt worden. Das Gemeinschaftsprojekt "Obdachlosen Wohnen" der Stadt Fürth und der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Fürth (WBG Fürth) in der Leyher Straße 70 kostete rund 8,1 Millionen Euro und lag damit unter dem ursprünglich geschätzten Kostenrahmen von 8,8 Millionen Euro, wie Stadt und WBG am Montag mitteilten.

"Mit der neuen Unterkunft schaffen wir nicht nur dringend benötigte Unterkunftsmöglichkeiten für Menschen in akuter Not, sondern auch einen Ort, an dem Sicherheit, Würde und Perspektive im Mittelpunkt stehen", sagte Benedikt Döhla, Referent Soziales, Jugend und Kultur der Stadt Fürth. Die Stadt zeige damit, "dass soziale Verantwortung und nachhaltiges Bauen im Kostenrahmen Hand in Hand gehen können".

Die Unterkunft sei in Karreeform mit offenem Innenhof angelegt, um Übersichtlichkeit und Sicherheit zu gewährleisten, hieß es in der Mitteilung weiter. Sie biete auch Notschlafplätze und barrierefreie und rollstuhlgerechte Einheiten sowie Räume für Verwaltung und Sozialdienst. Ein Anschluss an das Fernwärmenetz der infra fürth sowie eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch sorgten für eine nachhaltige Energieversorgung.