Regensburg (epd). Zum 1.700-jährigen Bestehen des Konzils von Nizäa findet an diesem Sonntag (21. September) ein ökumenisches Abendlob im Regensburger Dom statt. Es werde gemeinsam begangen vom katholischen Bischof Rudolf Voderholzer mit dem griechisch-orthodoxen Archimandrit Petros Klitsch und dem evangelischen Regionalbischof Thomas Prieto Peral, teilte das Bischöfliche Ordinariat am Mittwoch mit. Die Vesper beginnt um 16 Uhr und wird von den Regensburger Domspatzen, dem Byzantinischen Kantorenchor München und dem Evangelischen Altstadtposaunenchor Regensburg musikalisch begleitet. An der Orgel spielt Domorganist Franz Josef Stoiber.

Das im Jahre 325 von Kaiser Konstantin einberufene Konzil von Nizäa gilt als das erste ökumenische Konzil der Christenheit. Konstantin wollte damit Streitigkeiten innerhalb der Kirche beenden und behandelte die Frage nach dem Verhältnis von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, zu Gott-Vater. Daraus entstand erstmals ein gemeinsames christliches Glaubensbekenntnis. Die Konzilsbeschlüsse sind bis heute gültig und markieren einen wichtigen Punkt für die Einheit des Christentums.