Rödelsee (epd). Das Geistliche Zentrum Schwanberg will die Gebetspraxis des "Centering Prayer" in Deutschland bekannter machen. Dabei handelt es sich um eine vom US-Trappistenmönch Thomas Keating (1923-2018) entwickelte wortlose Gebetsmethode, wie das Zentrum mitteilte. Sie basiere auf dem Klassiker "Wolke des Nichtwissens", einer anonymen Anleitung zum kontemplativen Gebet aus dem 14. Jahrhundert. Es handle sich um "eine Weise zu beten ohne Worte", bei der man nicht danke, bitte und lobe, sondern "einfach da" sei um sich dabei "der heilsamen Gegenwart Gottes" und seinem "Wirken in uns" zu öffnen.
Das Geistliche Zentrum - zu dem auch die evangelisch-benediktinische Frauen-Communität Casteller Ring (CCR) gehört - hat verschiedene Angebote zum "Centering Prayer" entwickelt. Der nächste fünftägige Kurs startet am kommenden Montag (20. Februar), jeweils am Dienstag trifft sich eine digitale Meditationsgruppe, darüber hinaus will das Geistliche Zentrum beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg am 8. Juni im Caritas-Pirckheimer-Haus den Kurs "Die Stille kosten - Einführung in das Centering Prayer nach Thomas Keating" anbieten.