Eichstätt (epd). Bereits im Dezember wurde das paneuropäische Friedensnetzwerk Youth Peace Ambassadors Network (YPAN) mit dem Shalompreis für Menschenrechte ausgezeichnet. Bis Ende Januar konnte für die Preisträger gespendet werden, insgesamt kamen 28.000 Euro zusammen, wie der Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden (AK Shalom) am Donnerstag in Eichstätt mitteilte. Das Preisgeld stammt ausschließlich aus Spenden von Einzelpersonen und Institutionen - beispielsweise dem Referat Weltkirche des Bistums Eichstätt, der Oswald-Stiftung oder auch dem Rotary Club.

YPAN setzt sich den Angaben zufolge unter anderem durch Bildung und Lobbyarbeit auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene für Frieden und Gerechtigkeit ein. Zum YPAN gehören etwa 120 junge Menschen innerhalb und außerhalb von Europa, die sich selbst als Friedensstifter verstehen. Sie verkörperten besonders die Werte des AK Shalom, hieß es in der Jury-Begründung. Der AK Shalom ist ein überparteilicher und überkonfessioneller Arbeitskreis an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Der Shalompreis ist nach Angaben des Arbeitskreises einer der höchstdotierten Menschenrechtspreise in Deutschland.