Fürth (epd). Insgesamt 2,78 Millionen Patienten wurden in Bayern im Jahr 2024 vollstationär in den landesweit 347 Krankenhäusern behandelt. Damit stieg ihre Zahl um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Landesamt für Statistik in Fürth am Donnerstag mitteilte.

Die häufigsten Gründe für einen stationären Klinikaufenthalt waren laut Statistik Krankheiten des Kreislaufsystems (13,9 Prozent), gefolgt von Verletzungen und Vergiftungen (10,7 Prozent) sowie gut- und bösartige Neubildungen (9,9 Prozent). Hinzu kamen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (9,7 Prozent) sowie Krankheiten des Verdauungssystems (9,5 Prozent).

#Durchschnittsalter der behandelten Patienten: 56,3 Jahre

Das Durchschnittsalter der Patientinnen und Patienten lag bei 56,3 Jahren. Knapp die Hälfte (46,2 Prozent) aller stationären Behandlungsfälle waren Patientinnen und Patienten ab 65 Jahren. Etwa ein Viertel (24 Prozent) waren 45 bis 64 Jahre und ein Sechstel (15,9 Prozent) 25 bis 44 Jahre alt.