Straubing (epd). Die Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde Straubing, Anna Zisler, berichtet am 30. Januar in Straubing über ihre Erfahrungen als Jüdin in Bayern. Sie werde von den Neuanfängen jüdischen Lebens in Bayern nach der Vernichtung im Nationalsozialismus berichten, aber auch von den Anfeindungen, denen Juden heute noch ausgesetzt seien, teilte der Veranstalter, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, am Freitag in Straubing mit.
Zisler ist zugleich Vizepräsidentin des bayerischen Landesverbandes der israelitischen Kultusgemeinden. Als solche überblicke sie die Geschichte und Gegenwart der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Bayern und besonders in Straubing, hieß es weiter. Ergänzt werde der Vortrag durch einen Bericht der Sozialarbeiterin Svetlana Zap, die mit ukrainischen Flüchtlingen arbeitet, die oft jüdischen Glaubens seien und bei der Gemeinde Hilfe suchten. Der Vortrag findet im Rahmen einer öffentlichen Mitgliederversammlung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Straubing statt und beginnt um 19 Uhr.