Bamberg (epd). Das Erzbistum Bamberg trauert um den langjährigen Domkapitular und früheren Dompfarrer Monsignore Gerhard Förch. Der 82-Jährige starb am Samstag kurz nach seinem Geburtstag, wie das Erzbischöfliches Ordinariat Bamberg am Sonntag mitteilte. Erzbischof Herwig Gössl würdigte ihn als Seelsorger mit großer Leidenschaft, der das geistliche Leben im Erzbistum Jahrzehnte geprägt habe, zuletzt in der Dompfarrei.
Gössl hob Förchs theologische Bildung, sein Interesse an Ökumene und aktuelle Entwicklungen sowie sein Engagement in Jugendarbeit und Hochschulseelsorge hervor. "Mit seiner Nähe zu den Menschen und seiner tiefen Verwurzelung im Glauben war er vielen ein verlässlicher Begleiter", heißt es in der Würdigung. Förch, geboren 1944 in Fürth, wurde 1970 Priester. Er war Diözesanjugendpfarrer, Leiter des Erzbischöflichen Jugendamtes, Hochschulseelsorger, Pfarrer in Bamberg und Ansbach sowie ab 1998 Dompfarrer.