Nach etwas mehr als eineinviertel Jahren hat Pfarrer Alexander Brandl das Geistliche Zentrum am Schwanberg verlassen. Bereits im September-"Amtsblatt" der Landeskirche hatte das Geistliche Zentrum nach einem neuen theologisch-pädagogischen Vorstand gesucht. Brandl sagte nun dem Evangelischen Pressedienst (epd), er habe die Stelle am Schwanberg "aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen" aufgegeben. Seinen Lebensmittelpunkt behalte er in der Region rund um den Schwanberg, seine halbe Stelle in der kirchlichen Hörfunk- und Fernseharbeit des Bayerischen Rundfunks (BR) behalte er.
Seit September hat Brandl allerdings auch schon eine weitere halbe Stelle inne - in der Pfarrei Landl im Dekanat Neumarkt in der Oberpfalz. Als Seelsorger werde er dort für eine begrenzte Zeit bis April 2027 im Einsatz sein, sagte er auf epd-Anfrage. Brandl kommt gebürtig aus der Region. Er sei gespannt darauf, nach mehr als 20 Jahren" dorthin zurückzukehren, heißt es in einer Mitteilung des Dekanats. Weil die Strecke ins unterfränkische Volkach fürs tägliche Pendeln zu weit wäre, stehe ihm an seinen Einsatztagen im Landl "mein altes Kinderzimmer in Berching zur Verfügung", wird Brandl in der Mitteilung des Dekanats zitiert.
Schwanberg sucht neuen Vorstand
In der Stellenanzeige des Geistlichen Zentrums am Schwanberg heißt es, man suche für die Aufgaben als pädagogisch-theologischen Vorstand eine studierte Theologin beziehungsweise einen studierten Theologen, der Kompetenzen in der Meditationsanleitung und geistlichen Begleitung mitbringe. Ein Pädagogik-Abschluss ist anstelle von Theologie auch möglich. Evangelisch-Sein ist keine Voraussetzung, jedoch die Mitgliedschaft in einer Kirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Der pädagogisch-theologische Vorstand ist verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Seminarprogramms am Schwanberg.