10. April 2021
TV-Tipp: "Grüß Gott Oberfranken!"

Mein Lieblingsplatz: Heidrun Hemme über ihr Leben als evangelische Dorfpfarrerin

Eine Pfarrerin mit Enten und Schafen im Garten des Pfarrhauses - das gibt es in einem kleinen Dorf am Rande des Frankenwalds. Eine richtige Idylle. Heidrun Hemme ist eigentlich in Norddeutschland geboren und auf dem Bauernhof aufgewachsen. Warum jetzt dieser Ort zu ihrem Lieblingsort geworden ist, zeigt sie uns hier:
In Grafenhaig kennt jeder jeden und natürlich auch die Pfarrerin. Nicht nur deshalb liebt sie diesen Ort. Ein Film von Maike Stark. Kamera: Michaela Jäger.

Für die Videoaufnahmen einen Ort zu finden, an dem Heidrun Hemme nicht ständig von jemandem gegrüßt wird der gerade zufällig vorbeikommt, ist im Dorf Grafengehaig gar nicht so einfach.

"Ich liebe es in dieser Kirchengemeinde Pfarrerin zu sein, weil man sich hier noch kennt."

So empfindet das die evangelische Pfarrerin. Seit 11 Jahren ist das oberfränkische Grafengehaig im Kulmbacher Landkreis ihr zuhause. Das Pfarrhaus mit großem Garten ist zentral im Ort, direkt neben der Kirche. Dort lebt sie mit ihrer kleinen Schafherde, den aufgeweckten Laufenten, drei verschmusten Katzen und 22 gackernden Hühnern. Momentan hat Sie auch noch Bienen im Garten.

Heidrun Hemme ist eine kontaktfreudige und nahbare Person, für ihre Gemeindemitglieder auch einfach über den Zaun bei der Gartenarbeit ansprechbar oder bei einem Einkauf im "Lädle" - dem kleinen Dorfladen für Lebensmittel. Genau dieses Gemeinschaftsleben liebt die spätberufene Pfarrerin und stellt uns deshalb das Dorf Grafengehaig als ihren Lieblingsplatz vor.

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