Coleman Barks, Professor für moderne amerikanische Poesie, setzte sich 1976 in ein Café und übertrug anhand einer wissenschaftlichen Übersetzung ein paar Gedichte von Rumi aus dem Persischen ins Englische. Der Anfang einer beispiellosen Rumi-Renaissance, denn Barks gelang es, die zeitlose Präsenz Gottes in Rumis Texten neu erstrahlen zu lassen.
Dank Barks ist Rumi heute der meistgelesene Poet und bekannteste Mystiker in den USA. Die UNESCO widmete ihm zum 800. Geburtstag das Jahr 2007 und erklärte das Drehritual der tanzenden Derwische des Mevlevi-Ordens, der auf ihn zurückgeht, zum "geistigen und kulturellen Meisterwerk der Weltkultur".
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