Evangelische Kommunitäten
Der Heilige Christophorus ist das Vorbild für die Männer und Frauen der Christusträger Bruderschaft.
Burg Triefenstein
Burg Triefenstein mit Kloster.

Die Christusträger Bruderschaft (Burg Triefenstein; Landkreis Main-Spessart)  ist in den 1960er Jahren aus einer christlichen Gemeinschaft von Frauen und Männern entstanden. Die evnagelische Kommunität wurde benannt nach dem Heiligen Christophorus, der das Jesuskind auf seinen Schultern über den Fluss trug. "Christus tragen – von Christus getragen", lautet die Losung der Bruderschaft.

Die Ordensmitglieder leben gemäß den evangelischen Räten. Die Mitglieder verzichten auf Ehe, Familie und Besitz. Nur so ist es für sie möglich, Gott im Nächsten zu dienen, ohne Verpflichtungen anderen gegenüber zu vernachlässigen. Der Tagesablauf wird geprägt durch feste Gebetszeiten und die Arbeit -  "ora et labora", wie es in der Regel des Benedikt von Nursia heißt.

Derzeit leben rund 20 Brüder im Kloster Triefenstein, einem ehemaligen Augustiner-Chorherren Kloster in der Nähe von Würzburg. In der Schweiz am Thunersee besitzt die Bruderschaft das Gut Ralligen, das seit 1976 als Gästehaus dient. In Meissen besteht eine Stadtkommunität, in Kabul und Vanga gibt es Krankenhäuser für Arme und Notleidende.

Der Hauptsitz ist seit 1986 das unterfränkische Kloster Triefenstein am Main. Das Kloster am Main hat eine lange Geschichte des Betens und Arbeitens: Im Jahr 1102 wurde hier ein Augustiner Chorherren-Stift gegründet, in dem bis 1803 Brüder lebten, die das Chorgebet pflegten und ihrem Seelsorgeauftrag nachgingen.

www.christustraeger-bruderschaft.org.

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