München (epd). Mehr Personal und Geld für die Sprachförderung hat die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrkräfte (abl) anlässlich des Internationalen Tags der Bildung am Freitag (24. Januar) gefordert. Sprachkompetenz sei ein "überaus bedeutsamer Schlüssel" zur gesellschaftlichen Teilhabe, teilte der Verband am Freitag mit. "Wer sprachlich nicht mithalten kann, steht vor gewaltigen Hürden", erklärten die Vorsitzenden der Einzelverbände gemeinsam. Die in Bayern künftig verpflichtenden "Sprachscreenings" vor der Einschulung begrüße man deshalb. Es sei aber klar, "dass diese Fördermaßnahme ihre Wirkung nur dann voll entfalten kann, wenn die erforderlichen Personal- und Finanzressourcen zur Verfügung stehen", sagte abl-Präsident Pankraz Männlein.

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände setzt sich nach eigenen Angaben für über 150.000 bayerische Lehrkräfte ein, die insgesamt rund 1,7 Mio. Schülerinnen und Schüler des in 22 Schularten differenzierten bayerischen Bildungssystems unterrichten.