Stuttgart, München (epd). Die Bürgerinnen und Bürger in Bayern haben 2021 im Durchschnitt täglich 12,70 Euro auf die hohe Kante gelegt. Sie liegen mit diesem Sparbetrag bundesweit auf dem ersten Platz vor Baden-Württemberg (12,30 Euro) und Hamburg (11,60 Euro), teilte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart mit. Am wenigsten sparten die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (jeweils 6,70 Euro). Der Bundesdurchschnitt beim täglichen Sparbetrag lag 2021 bei 10,40 Euro.
Bundesweit sparten die Menschen 2021 weniger als im ersten Corona-Jahr 2020, als wegen der Pandemie, etwa durch die Einschränkungen im Handel und in der Gastronomie, die Konsummöglichkeiten stark eingeschränkt waren und daher verstärkt gespart worden sei, hieß es weiter. In Bayern ging der gesparte Betrag von 2020 auf 2021 um 5,2 Prozent zurück, hieß es weiter. Den größten Einbruch beim täglichen Sparbetrag in diesem Zeitraum hatte Thüringen mit einem Minus von 10,2 Prozent, am geringsten war der Einbruch in Hamburg ausgefallen mit einem Minus von 2,7 Prozent.