Stuttgart (epd). Unternehmen in Bayern und Baden-Württemberg investieren deutschlandweit mit Abstand am meisten in Forschung und Entwicklung. Mehr als die Hälfte aller Investitionen des Wirtschaftssektors in Höhe von 75,8 Milliarden Euro seien 2021 auf die beiden Bundesländer entfallen, teilte das Statistische Landesamt in Stuttgart am Donnerstag mit. Der Südwesten habe einen Anteil von 33 Prozent gehabt, Bayern einen von 23 Prozent.
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden sowohl von privatwirtschaftlichen Einrichtungen - also im Wesentlichen von Unternehmen - als auch von öffentlichen Stellen finanziert. In Baden-Württemberg lag der Investitionsanteil der Unternehmen 2021 bei 82,2 Prozent - oder 25 Milliarden Euro. Gegenüber 2019 entspricht das laut den Statistikern einem nominalen Rückgang von rund 300 Millionen Euro. Der sei im Wesentlichen auf Investitionskürzungen im Kraftfahrzeugbau, der baden-württembergischen Schlüsselbranche, zurückzuführen.