München (epd). Mehr als zwei Millionen Gäste haben den staatlichen Museen in Bayern im Jahr 2022 einen Besuch abgestattet. Trotz der Corona-Beschränkungen zu Jahresbeginn seien dies mehr als doppelt so viele Gäste wie im Vorjahr gewesen, teilte das Bayerische Wissenschaftsministerium am Sonntag in München mit. "Kunst trotzt Krise: Die Abstimmung mit den Füßen zeigt, das Corona-Tal ist überwunden", sagte Kunstminister Markus Blume (CSU).

Die Museen in Bayern seien den Herausforderungen der vergangenen Jahre mit kreativen Konzepten und vielfältigen digitalen Formaten begegnet, sagte Blume weiter. Diese Errungenschaften hätten sie mit viel Engagement in ihre reguläre Vermittlungsarbeit integriert. Blume zeigte sich optimistisch, dass die Museen im Ausstellungsjahr 2023 das Vor-Corona-Niveau erreichen werden.

Besonders beliebt waren laut Mitteilung die Pinakothek der Moderne, die Alte Pinakothek sowie die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek, die sich alle in München befinden. Das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke und das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst, ebenfalls in München, konnten demnach sogar höhere Besucherzahlen als im Jahr vor der Pandemie erzielen. Ebenfalls beliebt gewesen seien das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg mit Events wie dem "Fest der Kultur", das Deutsche Theatermuseum in München und der Botanische Garten München Nymphenburg.