Paderborn, München, Würzburg (epd). Die Bistumszeitungen und -magazine von 14 katholischen Diözesen gehen in ein 14-tägig erscheinendes Magazin mit regionalen Ausgaben über. Erscheinen werde dieses ab Ostern 2024, wie der Paderborner Bonifatius-Verlag und die Verlagsgruppe Bistumspresse aus Oldenburg am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Durch die Kooperation gelinge es, den Leserinnen und Lesern bei zurückgehenden Einnahmen "auch in Zukunft ein hochwertiges neues Heft zu bieten und gleichzeitig deutliche Einsparungen zu erzielen".
An der Kooperation beteiligen sich die Titel "Münchener Kirchenzeitung", das "Würzburger Katholische Sonntagsblatt", "Der Dom" (Paderborn), "Tag des Herrn" (Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Magdeburg), "Kirchenbote" (Osnabrück), "Neue KirchenZeitung" (Hamburg), "KirchenZeitung" (Hildesheim), "Bonifatiusbote" (Fulda), "Glaube und Leben" (Mainz) sowie "Der Sonntag" (Limburg).
Die beteiligten Verlage produzieren die überregionalen Inhalte ihrer Blätter künftig gemeinsam in der Zentralredaktion der Verlagsgruppe Bistumspresse, wie es weiter hieß. Der Druck erfolge in der Bonifatius-Druckerei, außerdem werde ein einheitliches Redaktionssystem eingeführt. Die neuen Magazine trügen weitgehend die Namen der bisherigen Bistumszeitungen, inhaltlicher Schwerpunkt sei weiterhin das regionale Geschehen.
Die beteiligten Zeitungen hatten den Angaben zufolge Ende 2022 eine wöchentlich verbreitete Auflage von rund 94.000 Exemplaren. Dies entspreche einem Drittel der Auflage der deutschen katholischen Bistumszeitungen und -magazine.