München (epd). Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) wird federführender Partner für das neue Jahres-Schwerpunktthema "Hass und Intoleranz in den (sozialen) Medien" des Bayerischen Bündnisses für Toleranz. BLM-Präsident Thorsten Schmiege sagte am Donnerstag nach der Sitzung des Bündnisses, man müsse sich beim Kampf gegen Hass, Hetze, Extremismus und Intoleranz "noch besser vernetzen". Die BLM ist als Landesmedienanstalt selbst seit Oktober 2021 Mitglied im Bayerischen Bündnis für Toleranz.
Schmiege sagte, die BLM bringe nicht nur wegen ihres gesetzlichen Auftrags - gegen Volksverhetzung und Holocaustleugnung oder -verharmlosung im Netz vorzugehen - viel Fachwissen mit: "Auch unser Engagement für die Initiative 'Justiz und Medien - konsequent gegen Hass' und unsere medienpädagogische Expertise machen uns zu einem kompetenten Partner". Der Bündnis-Sprecher, Bayerns evangelischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, lobte das "große Engagement" der Landeszentrale im Kampf gegen Hass und Hetze.
Bedford-Strohm sagte, emotionaler Höhepunkt der Bündnis-Sitzung sei am Donnerstag die Ehrung der beiden Mitgründer des Bündnisses gewesen: Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, sowie Johannes Friedrich, ehemaliger Landesbischof und Bündnis-Sprecher.