Neuendettelsau (epd). Die rund 200 Einrichtungen des Sozialkonzerns Diakoneo sollen künftig ihre Essensversorgung aus einer Hand erhalten. Diakoneo in Neuendettelsau habe zusammen mit dem Spezialisten für Gemeinschaftsverpflegung Dorfner eine Servicegesellschaft gegründet, um die Speisenversorgung in mehreren Schritten zu zentralisieren, teilte der Sozialkonzern am Donnerstag mit. Die Umstellung sei notwendig, um die immer weiter steigenden Kosten in den Griff zu bekommen.
Um eine "gute und gleichbleibende Qualität des Essens, beste Zutaten und einwandfreie Hygiene" gewährleisten zu können, habe sich Diakoneo zu dem Schritt entschieden. In den vielen kleinen Küchen könnten diese Ansprüche bei der gegebenen Refinanzierung durch die Kostenträger "nicht mehr kostendeckend" erfüllt werden, sagte Michael Krach, Kaufmännischer Vorstand bei Diakoneo laut Mitteilung.
In einem ersten Schritt werde ab Oktober in sechs Küchen in Diakoneo-Einrichtungen in Bayern nicht mehr gekocht. Sie stünden für etwa 60 Prozent der in Bayern zubereiteten Speisen. Künftig werden die Einrichtungen mit Speisen nach dem Cook & Freeze-Verfahren beliefert. Die Küchen im Tagungszentrum Neuendettelsau, der Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik sowie in Coburg-Lützelbuch bleiben demnach weiter in Betrieb, werden aber Teil der neuen Gesellschaft.