München (epd). Die Jugend muss nach Meinung der Münchner Diakonie-Vorstandssprecherin Andrea Betz stärker in den politischen Fokus gestellt werden. Es sei "alarmierend, dass junge Menschen im Vergleich zu anderen Altersgruppen besonders von Einsamkeit betroffen sind", sagte Betz anlässlich des Internationalen Tags der Jugend am kommenden Dienstag (12. August).

Junge Menschen kämpften mit Sorgen um ihre Zukunft, einen sicheren Job oder mit politischen Krisen. "Wir müssen die Jugend mehr in den Fokus der politischen Entscheidung stellen, damit sie mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft blicken kann", forderte die Vorstandssprecherin der Diakonie München und Oberbayern. "Das ist auch im Hinblick auf das Stärken unserer Demokratie entscheidend."