München (epd). Mit einer gemeinsamen Kampagne sagen die diakonischen Träger in München, Weilheim und Bad Tölz der Einsamkeit den Kampf an. "Viele Menschen kennen das Gefühl von Einsamkeit und viele leiden darunter", sagte Andrea Betz, Vorstandssprecherin der Diakonie München und Oberbayern, laut Mitteilung vom Dienstag. Mit dem Projekt "Diakonie verbindet. Wege aus der Einsamkeit" wolle man das Thema aus der Tabuzone holen, Mitarbeitende für die Folgen sensibilisieren und betroffenen Menschen mögliche Lösungen aufzeigen.

Für den Kickoff am 18. Februar in den Sozialpsychiatrischen Diensten Ebersberg habe auch der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber zugesagt. Einsamkeit sei nicht nur ein persönliches Schicksal, "sondern auch eine gesellschaftliche und politische Herausforderung", erklärte Huber laut Mitteilung. Soziale Kontakte würden durch Digitalisierung und demografischen Wandel seltener. "Wir brauchen gezielte politische Maßnahmen, um Menschen zu verbinden und soziale Isolation zu überwinden", so der Abgeordnete, denn Zusammenhalt und Interaktion seien "die Basis einer starken und solidarischen Gesellschaft".