München (epd). Mit ihrer Kita und den Beratungsangeboten übergibt die Diakonie Oberland zum 1. September die letzten Unternehmensbereiche an die Diakonie München und Oberbayern. Der Betriebsübergang sei der richtige Schritt, um "stabile und zukunftsfeste soziale Angebote für die Menschen im Oberland zu sichern", sagte Pfarrer Florian Gruber, Vorsitzender der Diakonie Oberland, laut einer Pressemitteilung vom Dienstag. Die Arbeitsverträge der 19 Mitarbeitenden blieben bestehen. Der bisherige Geschäftsführer Stefan Helm übernimmt den Angaben zufolge eine neue Aufgabe bei der Rummelsberger Diakonie.
Zur Diakonie Oberland gehören neben der Kindertageseinrichtung auch die Ehe-, Familien- und Lebensberatung, die Ökumenische Erziehungsberatung sowie der Bereich Inklusion. Bereits im Januar 2024 hatte sie unter anderem die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) und die Beratungsdienste für geflüchtete Menschen an die Diakonie München und Oberbayern übergeben. Deren Vorstandssprecherin Andrea Betz unterstrich laut Mitteilung die gemeinsame Haltung: "In einer Zeit, in der sich viele Menschen Sorgen machen um ihre Familie, ihre Kinder oder um ihren Platz in der Gesellschaft, ist es wichtiger denn je, dass diakonische Beratung für alle Menschen gut erreichbar ist."