München (epd). Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz vom 13. bis 15. Februar veranstaltet die zivilgesellschaftliche Initiative "Internationale Münchner Friedenskonferenz" wieder Diskussionsrunden, Workshops sowie ein kulturelles Programm. Anlässlich des vierten Jahrestages des russischen Angriffs auf die Ukraine bringt sie 2026 russische und ukrainische Kriegsgegner aufs Podium, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht. Im Mittelpunkt sollen Kriegsdienstverweigerer und Aktivistinnen stehen, die mit Repressionen, Haft oder Exil konfrontiert sind, heißt es.
Die Friedenskonferenz findet in diesem Jahr zum 24. Mal statt und versteht sich eigenen Angaben zufolge "als zivilgesellschaftlicher Gegenentwurf zu einer Debatte, die maßgeblich von staatlichen Akteuren und Rüstungsinteressen geprägt sei". Unterstützt wird die Friedenskonferenz von einem Trägerkreis, zu dem verschiedene Friedensverbände und -bewegungen wie "Pax Christi" der Erzdiözese München und Freising oder die "Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit" zählen.