München (epd). Als "versierten Ökumeniker" und strategischen Steuerer hat der Generalvikar des Erzbistums München und Freising, Christoph Klingan, den künftigen Münchner Regionalbischof Thomas Prieto Peral bezeichnet. "Wir freuen uns, dass mit Ihnen ein in der konkreten Arbeit vor Ort und in den weltweiten Zusammenhängen geprägter Seelsorger dieses wichtige Amt in den kommenden Jahren innehaben wird", schrieb Klingan laut Pressemitteilung des Erzbistums vom Freitag in einem persönlichen Brief. Zugleich blicke er dankbar zurück auf die "fruchtbare und stets vertrauensvolle Zusammenarbeit" mit dem scheidenden Regionalbischof Christian Kopp.

Thomas Prieto Peral wurde vom Berufungsausschuss der bayerischen Landeskirche zum Regionalbischof im Kirchenkreis München und Oberbayern ernannt. Der 57-Jährige ist derzeit noch Planungsreferent der Landeskirche und als solcher für den Reformprozess "Profil und Konzentration" zuständig. Am 1. November folgt er als Regionalbischof auf Christian Kopp, der das Amt des Landesbischofs übernimmt.

Klingan zeigte sich laut Pressemitteilung in seinem Schreiben überzeugt, "dass wir als große christliche Kirchen auch vor gemeinsamen Herausforderungen stehen", die "im Sinne des gemeinsamen christlichen Zeugnisses" in einem "konstruktiven, offenen Dialog" miteinander bewältigt werden könnten. Er freue sich "inhaltlich wie persönlich auf ein gutes ökumenisches Miteinander", so Klingan.