München (epd). Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will wohnungs- und obdachlose Menschen besser vor den gesundheitlichen Gefahren durch Hitze schützen. Sie litten besonders unter den hohen Temperaturen, sagte Holetschek laut Mitteilung am Dienstag in München. Wohnungs- und obdachlose Menschen hätten "kaum Möglichkeiten, sich vor der Hitze zu schützen" und seien "besonders gefährdet, einen Hitzeschlag oder Sonnenbrand zu bekommen oder zu dehydrieren". Ihre gesundheitliche Verfassung sei meist schlechter und extreme Temperaturen könnten schnell lebensbedrohlich werden, sagte der Gesundheitsminister.
Im Rahmen des Hitzeaktionssommers würden deshalb beispielsweise allen zwölf Bahnhofsmissionen in Bayern Trinkflaschen und bei Bedarf Sonnencremes zur Verfügung gestellt. Am Mittwoch (9. August) will Holetschek die Bahnhofsmission Augsburg besuchen und sich dort mit der Geschäftsführung der Bahnhofsmission, sowie Mitarbeitern und Vertretern der beiden Verbände der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern, IN VIA und Diakonie, austauschen.