Augsburg (epd). In der Debatte um die Unterbringung Geflüchteter fordern die bayerischen Grünen, dass der Freistaat Staatsimmobilien als Flüchtlingsunterkünfte freigibt. Man müsse analysieren, welche landeseigenen Immobilien zur Unterbringung genutzt werden könnten, sagte Fraktionschefin Katharina Schulze der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). Die Frage sei auch, wie viele Flächen der Staat bereitstellen könne, "damit eine Kommune etwa mit Containerbauweise Unterkünfte aufstellen kann".
Zuletzt hatten immer mehr Bürgermeister und Landräte beklagt, dass den Kommunen die Schlaf- und Wohnplätze für Geflüchtete ausgehen. Schulze fordert, die Kommunen finanziell und mit Personal zu unterstützen, beispielsweise mit mehr Integrationslotsen. Noch gebe es pro Kommune nur einen solchen Lotsen, der unter anderem Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten berät.