Regensburg (epd). Beim 11. Landestag der Verkehrssicherheit in Regensburg hat der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr gefordert. Herrmann appellierte an Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und Lkw-Fahrer gleichermaßen, stets auf andere zu achten und auf Fehler anderer gefasst zu sein. Defensives Fahren, Rücksichtnahme und Fairness im Straßenverkehr könnten Leben retten, sagte der Herrmann am Samstag laut einer Mitteilung seines Ministeriums. Besondere Verantwortung hätten Auto- und Lkw-Fahrer gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern.

In Regensburg gab es anlässlich des Aktionstags zum Mitmachen und Informieren knapp 50 Aktionsstände. Fahr- und Überschlagssimulatoren sowie ein Hubschraubersimulator waren im Einsatz. Es gab einen E-Scooter Parcours und ein Pedelec-Fahrertraining. Für die jüngsten Besucher kam die Puppenbühne der Polizeiinspektion Weiden in der Oberpfalz.

Der Landestag der Verkehrssicherheit wird jedes Jahr von einem anderen bayerischen Polizeipräsidium ausgerichtet. Nach 2011 fand er zum zweiten Mal in Regensburg statt. Der Landestag greift die Schwerpunkte des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 "'Bayern mobil - sicher ans Ziel" auf.