München (epd). Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will den interreligiösen Dialog weiter fördern. Dialog und Toleranz seien Schlüssel für ein friedliches Miteinander, sagte Herrmann bei einem Treffen mit dem Landesverband islamischer Kulturzentren in München laut Mitteilung vom Mittwoch. "Es ist meine feste Überzeugung: Für den Frieden in unserer Gesellschaft, für den Zusammenhalt in unserem Land und für die Stärkung der demokratischen Kräfte in unserer Republik ist das gute Miteinander der Religionsgemeinschaften unerlässlich."
Die islamischen Kulturzentren beispielsweise seien wichtige Anlaufpunkte für Menschen verschiedenster Herkunft, sagte Herrmann weiter. Gemeinsame Gespräche schafften Verständnis füreinander, gerade in herausfordernden Zeiten, wo Vorurteile zunähmen. Herrmann rief dazu auf, sich mehr mit Religionen zu beschäftigen - mit der eigenen wie mit den anderen. "Die Achtung vor dem Glauben des Anderen beginnt mit dem Respekt vor den eigenen religiösen Überzeugungen."
Der interreligiöse Dialog in München war seit dem 7. Oktober 2023 mit dem Angriff der Hamas auf Israel ins Stocken geraten.