München (epd). Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Bayern fordert von der Politik mehr Geld für die Jugendarbeit im Freistaat. Man setze sich für mehr Fördermittel in den drei Bereichen Ausbildung ehrenamtlicher Jugendleiter, Jugendbildungsmaßnahmen und Basisförderung ein, teilte der BDKJ am Montag nach seiner Landesversammlung am vergangenen Wochenende mit. Ohne eine Aufstockung der Fördermittel könne der Jugendarbeit "nicht mehr verantwortungsvoll nachgekommen werden", hieß es.
Ferner verabschiedeten die Delegierten einen Beschluss mit dem Titel "Demokratie stärken - AfD in Ämtern verhindern". Damit positioniere man sich als Verband und halte an den Grundüberzeugungen fest, sich für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen. Man sei als BDKJ Bayern besorgt "über die kontinuierliche Verschiebung des politischen Diskurses nach rechts" sowie "den Zuwachs rechter Gedanken im politischen Raum. Der Beschluss sei eine Reaktion auf den jüngst gewählten AfD-Landrat in Sonneberg (Thüringen).
Zudem positioniert sich der BDKJ eindeutig für die Einrichtung des Synodalen Ausschusses für mehr Teilhabe aller Gläubigen in der Kirche. Zugleich übten die Delegierten dabei Kritik am Vorgehen der vier (Erz-)Bischöfe von Eichstätt, Passau, Regensburg und Köln, die mehrere Beschlüsse des Synodalen Wegs boykottieren und blockieren. Alle Bischöfe sollten die Beschlüsse des Synodalen Wegs ernst nehmen und umsetzen - dazu gehöre auch die nötige Finanzierung.