München (epd). Vor den Wahlen in Bayern in diesem Oktober hat der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern die Politik aufgerufen, Kitas zu stärken. Die Bildung in der Kindertageseinrichtung in den ersten Lebensjahren lege "einen wesentlichen Grundstein für die gelingende Zukunft eines Kindes", sagte Alexa Glawogger-Feucht, Geschäftsführerin des Verbands katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern am Mittwoch in München.
Mindeststandards wie eine Fachkraftquote von 50 Prozent oder das Sprach-Level B2 für Kita-Beschäftigten dürften auch bei Fachkräftemangel nicht zur Debatte stehen, heißt es in einer Broschüre, die der Verband herausgegeben hat. Der Verband fordert auch, dass Zeitkontingente für die Freistellung der Kita-Leitung staatlich refinanziert werden müssten. Außerdem stehen auf der Forderungsliste mehr Zuschüsse für die Betriebskosten der Kitas.
Im Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern sind nach eigenen Angaben über 2.700 katholische Träger von Kindertageseinrichtungen mit rund 2.800 Krippen, Kindergärten, Horten und Häusern für Kinder in Bayern vereint.