München (epd). Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30. April hat Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf (CSU) das Recht von Kindern betont, gewaltfrei aufzuwachsen. Kernstück des Gesamtkonzepts zum Kinderschutz im Freistaat sei dabei die Bayerische Kinderschutzambulanz, teilte das Familienministerium am Freitag mit. Bei Verdacht auf körperliche, sexualisierte oder seelische Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen sowie bei Vernachlässigung ist die Kinderschutzambulanz nach eigenen Angaben landesweite Anlaufstelle, insbesondere für Ärztinnen und Ärzte sowie für Fachkräfte der Jugendämter.

Bei den 120 Koordinierenden Kinderschutzstellen, kurz KoKi-Netzwerken, für frühe Kindheit und den rund 180 multidisziplinär ausgestatteten Erziehungsberatungsstellen fänden Familien in belastenden Situationen niedrigschwellige Unterstützung, so die Mitteilung weiter. Über die Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Bayern gebe es für alle Jugendämter und Träger von Erziehungsberatungsstellen in Bayern ab sofort neu entwickelte Materialien wie Postkarten und Poster. Damit sollen laut Familienministerium junge Menschen und ihre Familien noch stärker auf das Angebot der Erziehungsberatungsstellen aufmerksam gemacht werden.