München (epd). Menschen, die Opfer von Terror geworden sind, haben in Bayern eine neue Ansprechpartnerin. Zum 1. Mai hat Kerstin Altenbeck Erwin Manger als zentrale Ansprechpartnerin für den Opferschutz im Freistaat abgelöst, wie das bayerische Sozialministerium am Dienstag mitteilte. Altenbeck ist auch Ansprechpartnerin für Opfer von sogenannten Großschadensereignissen, die auf Straftaten beruhen. Sie soll Opfern und ihren Angehörigen schnell und unbürokratisch helfen.
Die Aufgabe des zentralen Ansprechpartners war Ende 2019 eingeführt und vom bayerischen Sozialministerium an das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) übertragen worden. Das ZBFS verfügte bereits seit einigen Jahren über einen funktionierenden Kriseninterventionsplan für die Betreuung von Verletzten und Hinterbliebenen bei Großschadensereignissen, wie etwa den Anschlägen in Würzburg, Ansbach und München im Sommer 2016. ZBFS-Vizepräsident Erwin Manger hatte das Amt seitdem inne. Nun geht er in den Ruhestand.
Kerstin Altenbeck leitet seit Februar 2022 die Regionalstelle des ZBFS in Unterfranken. Zuvor war sie als Richterin am Arbeitsgericht Bamberg tätig.