München (epd). Noch vor Beginn der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) am 5. September in München haben die Gegner am Wochenende mit ihren Protesten begonnen. Mehrere hundert Menschen waren laut Angaben der Polizei München und von Veranstaltern auf der Straße.
Für Freitag hatten "Fridays For Future" München zu einer Aktion am Gärtnerplatz aufgerufen und eine Zukunft der Mobilität abseits des motorisierten Individualverkehrs gefordert. Laut Polizei kamen zu der Demonstration rund 100 Personen. Außerdem sei es am Freitag zu nicht angemeldeten Blockadeaktionen des Aktionsbündnisses Robin Wood gekommen, bei denen sich Beteiligte auch festklebten, teilte die Polizei mit. Mehrere Personen seien in polizeilichen Gewahrsam und teilweise in Präventivhaft genommen worden.
Am Sonntag demonstrierte ein Bündnis der globalisierungskritischen Organisation Attac mit der Deutschen Umwelthilfe, dem Bund Naturschutz Bayern, Greenpeace und dem Verkehrsclub Deutschland mit einem 40 Meter großen Aktionsbild für eine klima- und naturschonende Mobilitätswende. Mit dem durchgestrichenen Wortteil "Auto” im Schriftzug "Autobahn” forderten sie an der Maximilianstraße eine Verkehrspolitik, die sich konsequent auf die Bahn konzentriert, teilten die Veranstalter mit. Laut Attac nahmen 400 Personen an der Demonstration teil.