Regensburg (epd). Aufgrund der aktuell kühleren Temperaturen haben sich die gewässerökologischen Verhältnisse in der bayerischen Donau etwas entspannt. Die Wassertemperaturen lägen derzeit vielerorts wieder unter 25 Grad Celsius, während der Sauerstoffgehalt in den frühen Morgenstunden meist über sechs Milligramm pro Liter bleibe, teilte die Regierung der Oberpfalz am Montag in Regensburg mit. Die Prognosen deuteten auf weiter sinkende Temperaturen und verbesserte Sauerstoffwerte hin.

Für den genannten Meldebereich zwischen Regensburg und Passau werde deshalb die bisher geltende Stufe "Warnung" wieder auf die Stufe "Vorwarnung" herabgestuft. Für diesen Meldebereich des "Alarmplan bayerische Donau Gewässerökologie" hatte die Regierung der Oberpfalz als bayernweit federführend zuständige Behörde vergangene Woche die Warnstufe ausgesprochen.

Nach wie vor Sorge bereite die niedrige Wasserführung der Donau. Ändern könnte das ertragreicher Landregen, hieß es. Das gelte nicht nur für die Donau, sondern auch für die niedrigen Abflüsse der Bäche und Flüsse in der Oberpfalz, um die Lage insgesamt zu verbessern.