Aschaffenburg, München (epd). Kommenden Mittwoch (3. Mai) wird die Staatsgalerie Aschaffenburg im Schloss Johannisburg nach aufwendigen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Parallel zur Generalsanierung des Schlosses sei auch der historische Gemäldebestand mit rund 300 Werken von flämischen, holländischen, italienischen, französischen und deutschen Meistern restauriert und das didaktische Ausstellungskonzept erneuert worden, teilte das bayerische Wissenschafts- und Kunstministerium am Montag mit.
Der bayerische Kunstminister Markus Blume (CSU) bezeichnete den Bestand als "eine der prachtvollsten Gemäldesammlungen des 18. Jahrhunderts". In der Sammlung würden die alten Meister nach historischem Vorbild "mit modernen museumsdidaktischen Methoden in einzigartiger Atmosphäre in Szene gesetzt". Ein Besuch in der Staatsgalerie Aschaffenburg ermögliche eine Zeitreise "zurück in barocke Kunstkammern - nicht nur für Kunstfans ein unvergessliches Erlebnis", sagte Blume nach seinem Besuch in Aschaffenburg.
Bei der Instandsetzung von Schloss Johannisburg habe der Freistaat alleine im ersten Bauabschnitt 15,7 Millionen Euro investiert. In den aufwendig sanierten Räumlichkeiten der Staatsgalerie würden vor allem die empfindlichen und wertvollen Holztäfelgemälde nun durch stabile klimatisierte Verhältnisse noch besser geschützt. Die Staatsgalerie Aschaffenburg ist mit rund 250 ausgestellten Gemälden den Angaben zufolge die größte aller zwölf Filial-Galerien der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.