Rudendorf (epd). Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) hat am Samstag im unterfränkischen Rudendorf (Landkreis Haßberge) die bayerische Christbaumsaison eröffnet. Für rund vier Millionen Haushalte im Freistaat gehöre ein Christbaum zur Advents- und Weihnachtszeit dazu, erklärte sie laut Pressemitteilung vom Samstag. In 80 Prozent der Fälle stamme der von einem der zahlreichen bayerischen Christbaumbauer. "Aus gutem Grund: Bayerische Bäume stehen für beste Qualität, sind frisch und haben keine langen Transportwege hinter sich", warb Kaniber.

Erkennbar seien sie an der Banderole mit der Aufschrift "Bayerischer Christbaum". Das Siegel "Geprüfte Qualität - Bayern" garantiere neben Herkunft und Frische auch das Einhalten strenger Produktionsstandards, so die Ministerin. Wer darüber hinausgehen wolle, könne einen ökologischen Christbaum mit Bayerischem Bio-Siegel kaufen.

Nordmanntanne bleibt Favorit

Im Freistaat werden den Angaben zufolge pro Jahr rund vier Millionen Christbäume verkauft, die meisten stammen aus eigens dafür angelegten Kulturen. Die Nordmanntanne bleibe mit Abstand die beliebteste Baumart, gefolgt von der Blaufichte. Die Preise liegen laut Mitteilung in diesem Jahr bei 23 bis 30 Euro für den Meter Nordmanntanne. Infos zu bayerischen Christbaumbauern bieten verschiedene Online-Plattformen.