Aachen, Düsseldorf, Augsburg (epd). Bei der Aktion "Dreikönigssingen" haben Mädchen und Jungen Anfang des Jahres bundesweit knapp 45,5 Millionen Euro an Spenden gesammelt. Die Summe habe deutlich über dem Ergebnis der Jahre 2022 und 2021 gelegen, als je etwa 38 Millionen Euro gesammelt wurden, wie das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), am Mittwoch in Aachen und Düsseldorf mitteilten. Nach den Corona-Wintern mit vielen Einschränkungen hätten sich die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr wieder persönlich auf ihren Weg zu den Menschen machen können.
Das Bistum Augsburg lag mit einer Spendensumme von 3,5 Millionen Euro deutschlandweit auf dem dritten Platz. Am meisten spendeten die Menschen im Bistum Rottenburg-Stuttgart mit knapp 4,9 Millionen Euro, gefolgt vom Bistum Freiburg mit 4,4 Millionen Euro.
Mit dem Geld werden den Angaben zufolge Projekte für Kinder und Jugendliche in armen Ländern unterstützt. Im Fokus der Aktion standen in diesem Jahr Kinderrechte in Indonesien. Der katholische Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks, zeigte sich erfreut über die hohe Spendenbereitschaft trotz Inflation. "Wenn man bedenkt, dass sich viele Menschen zum Jahresbeginn wegen steigender Preise und anderen Entwicklungen Sorgen gemacht haben, dann ist das Ergebnis umso beeindruckender", betonte er.
Die kommende 66. Aktion Dreikönigssingen wird bundesweit am 29. Dezember in Kempten im Bistum Augsburg eröffnet. Das Motto lautet "Gemeinsam für unsere Erde - in Amazonien und weltweit".