Würzburg (epd). Ab kommendem Dienstag (18. April) lädt die Universität Würzburg zum 75. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu einer öffentlichen Ringvorlesung ein. Man wolle sich zum einen mit der Entstehung der Menschenrechte als Antwort auf die Unrechtserfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust beschäftigte, teilte die Hochschule am Dienstag mit. Zum anderen geht es um Geltung und Überzeugungskraft der Menschenrechte angesichts von aktuellen Herausforderungen und Problemen.

Die Referenten kommen aus Würzburg, Erlangen, München, Gießen, Berlin und Köln. Veranstalter der Vorlesungen ist das Kolleg "Mittelalter und Frühe Neuzeit" zusammen mit der Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften, dem Studium Generale und der Katholischen Akademie Domschule Würzburg. Die Vorlesungen finden dienstags um 19.30 Uhr im Toscanasaal der Residenz Würzburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auch eine Teilnahme per Zoom ist möglich, hieß es.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10. Dezember 1948 in Paris verkündet. Sie ist eine rechtlich nicht bindende Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen.