In der ersten Januarwoche ist es mir wieder passiert: ich habe ein Buch verschlungen. Zwei Tage lang habe ich mich kaum vom Sofa wegbewegt, mein Telefon auf lautlosgestellt, eine Verabredung vergessen und dann habe ich nur noch gelesen, Seite um Seite. Irgendwann wurde ich zum Essen gerufen, was ich fast widerwillig zur Kenntnis nahm. Stimmt, das gibt es ja auch noch. Und beim Essen habe ich erst mal nur von der Geschichte in meinem Buch erzählt. Ich war ganz ergriffen und zugleich inspiriert, habe Parallelen in der Gegenwart hier gefunden und mein Leben ein Stück mehr verstanden. Am zweiten Tag, als das letzte Fünftel des Buches erreicht war, hatte ich manchmal Angst, umzublättern, weil das hieß: Das Ende kommt näher. Die letzten Seiten habe ich hinausgezögert, nochmal an den Anfang geblättert, wieder zurück, den letzten Absatz noch mal gelesen, innegehalten. Aber es half nichts, irgendwann war die letzte Seite erreicht, der vorletzte Satz gelesen. Und dann war es vorbei. Der Roman hat mich wieder ausgespuckt in die Welt, in der die letzten Lebkuchen gegessen wurden und die ersten Berichte über die Proteste in Iran in den Nachrichten erschienen.

Ein Buch verschlingen – aus reiner Leselust. Aber zum Glück muss ich das nicht wortwörtlich.

In der Bibel muss das jemand. Der Prophet Hesekiel. So steht es in seinem Buch, ganz am Anfang:

Gott sagte zu mir: Du Mensch, stell dich auf deine Füße! Ich habe dir etwas zu sagen.

 – Während er mit mir redete, kam Gottes Geist in mich und stellte mich auf meine Füße.

Dann hörte ich ihn wieder reden. – Er sagte zu mir: Du Mensch, ich selbst sende dich zu den Israeliten, zu diesem widerspenstigen Volk. Du sollst zu ihnen sagen: "So spricht Gott, der Herr!"

Weiter sagte Gott zu mir: Du aber, Mensch, hör, was ich dir sage!

Öffne deinen Mund und iss, was ich dir geben werde. Da sah ich eine Hand, die zu mir ausgestreckt war. Sie hielt eine Schriftrolle und breitete sie vor mir aus. Die Schriftrolle war auf beiden Seiten beschrieben, mit vielen Klagen, mit Ach und Weh.

Gott sagte zu mir: "Du Mensch, iss, was du da siehst. Iss diese Schriftrolle! Dann geh und rede zum Haus Israel." Ich öffnete meinen Mund, und er gab mir die Schriftrolle zu essen. Dabei sagte er zu mir: "Du Mensch, iss und fülle deinen Bauch mit der Schriftrolle, die ich dir gebe." Da aß ich sie, und sie schmeckte süß wie Honig.

Erinnerungen sind schwere Kost

So erzählt es die Bibel. Was für ein Bild! Ein Buch essen. Die Geschichte ganz in sich aufnehmen. Für Hesekiel ist das kein Vergnügen, sondern schwere Kost, denn die Buchrolle, die er verschlingt, ist kein Wohlfühlroman. Es sind Klageschreie und Verzweiflung. Der Inhalt spiegelt sich auch im Material: Eine Papyrusrolle, aus Schilf gefertigt. Strohig, hart. Damit wird auf allen Ebenen deutlich gemacht: Was der Prophet hier aufnehmen muss, tut weh. Und Gott muss ihn dreimal auffordern, die Buchrolle zu essen. Das macht der Prophet nicht freiwillig. Denn er ahnt: es wird schwer verdaulich sein. Er soll in Gottes Auftrag reden, zu Menschen, die Gottes Wort wahrscheinlich gar nicht hören wollen. Die schon lange weggehört haben. Das wird unbequem, vielleicht sogar gefährlich. Hesekiel soll Unheil verkünden. Sein Volk wird untergehen, das Land wird in Trümmern liegen. Und erst ganz am Ende wird etwas heil. Erst am Ende wird der Prophet auch Gutes für das Volk Israel ansagen. Erst ganz am Ende wird die Schriftrolle und dann das Leben süß wie Honig schmecken. So ist das Buch Hesekiel in der Bibel aufgebaut. Es ist die literarische Verarbeitung der Ereignisse, die 580 Jahre vor Christus das Land Israel und seine Bewohner*innen ereilt haben. Der babylonische König Nebukadnezar hat mit seiner Armee das Land erobert, den Königspalast und den Tempel in Jerusalem zerstört, die ganze Stadt in Trümmern gelegt. Das Land ist verwüstet. Und die Menschen, die dort leben, werden deportiert. In die Fremde. Die Kriegsstrategien sind damals die gleichen wie heute: Eine Stadt einkesseln, aushungern lassen. Menschen, die Widerstand leisten oder die Stadt verteidigen wollen, werden umgebracht. Bei der Eroberung werden Häuser in Brand gesetzt, damit jede Spur von Leben vernichtet wird. Frauen werden vergewaltigt, Männer werden zu Kriegsgefangenen. Das, was die Menschen in Israel damals erlebt haben, das erleben heute die Menschen in der Ukraine, im Sudan, immer noch in Syrien. Krieg zerstört Körper und Seelen, Städte und Leben.

Prophetie als Reflexion der Vergangenheit

Der Prophet Hesekiel arbeitet die Vergangenheit auf. Sein Buch am Stück zu lesen, ist schwere Kost. Das habe ich nicht verschlungen. Ich musste immer wieder unterbrechen, weil es in gewaltigen Sprachbildern von Gewalt erzählt – als Ansage für die Zukunft des Volkes Israel. Doch eigentlich ist es ein Rückblick auf das, was passiert ist. Auf traumatische Erlebnisse von Menschen. Das Unsagbare wird sagbar, verpackt in Visionen und dramatischen Bildern. Es sind die Erfahrungen von allen und zugleich betrifft es jede Person individuell. Das Prophetenbuch eröffnet damit einen Raum, sich diesen Erlebnissen wieder auszusetzen und darüber zu sprechen. Nicht verdrängen, nicht verschweigen, nicht vergessen. Erzählen, verinnerlichen, das Schreckliche benennen und das Menschliche bewahren. So wird es ganz am Ende süß wie Honig. Ganz am Ende kann etwas heilen.

Wenn wir heute von Prophet*innen sprechen, dann meinen wir oft, dass Menschen etwas über die Zukunft vorhersagen können. Ein bisschen so wie Hellseher*innen. Aber das ist nur halb richtig.

Prophetie ist viel mehr dazu da, die Vergangenheit zu reflektieren, sie aufzuarbeiten, um die Gegenwart jetzt besser zu verstehen und Fehler in der Zukunft zu vermeiden.

Im Prophetenbuch Hesekiel wird die Vergangenheit aufgearbeitet und in Verbindung mit Gott gebracht. All das Leid, das die Menschen erlitten haben, das wird als Schuld gedeutet, weil sie Gott nicht mehr vertraut haben. Der Vorwurf: die Israeliten hätten andere Götter angebetet und sich auf riskante politische Koalitionen eingelassen. Darum sind sie von der babylonischen Armee erobert worden. Als Strafe dafür – so die Deutung im Prophetenbuch – wird Gott zulassen, dass ihnen all das Leid zustößt.

Bei der Verarbeitung von Traumata gibt es häufig auch die Schuldfrage, die sich Betroffene stellen. Was war mein Anteil daran? Sie suchen nach Erklärungen für das, was ihnen widerfahren ist. Und immer wieder suchen sie dabei auch die Schuld bei sich. Das ist besonders bitter, weil Traumatisierte damit doppelt leiden. Denn sie sind nicht schuld an der Gewalt, die ihnen angetan wurde. Nie.

Diese Schuldfrage findet Raum in der Bibel. Und sie wird mit Gott erklärt: Gott bestraft Israel dafür, dass sie sich von Gott abgewendet haben. Das finde ich erstaunlich, denn: es wäre ja einfacher, Gott für das Leid verantwortlich zu machen und sich von ihm loszusagen. Dann wäre da etwas, dem man die Schuld geben könnten: Gott war nicht mächtig genug. Aber genau das passiert nicht. Sondern das Gegenteil: Es wird eine eigene Schuld anerkannt – die es so ja gar nicht gibt, denn Israel war als kleines Königreich den anderen Mächten drumherum ausgeliefert – und die erlebte Gewalt wird als legitime Strafe Gottes anerkannt. Das wiederum wird dann zur Grundlage für das Versprechen einer heilsamen Zukunft, das am Ende vom Buch erzählt wird.

Dieses Denkmuster lässt mich ein bisschen den Kopf schütteln. Die Menschen damals machen sich klein, und erkennen eine Schuld an, obwohl ihnen so viel angetan wurde. Das ist nicht der einfache Weg. Und darum beeindruckt es mich zutiefst: Wie tief muss der Glaube sein, wie groß die Hoffnung auf ein neues Leben, in dem alte Wunden heilen! Und dieses Leben, das kommt von Gott!

Erinnerungskultur als Prophetie für heute

Die Texte im Buch des Propheten Hesekiel sind schwere Kost. Ich könnte es mir leicht machen und über diese Seiten der Bibel hinweg blättern. Dann müssten wir uns dem hier jetzt nicht aussetzen. Aber ich finde auch in anderen Büchern Sätze und Bilder, die ich nur schwer verdauen kann. Weil sie wehtun. Weil sie mein Gottesbild immer wieder in Frage stellen. Und doch lese ich diese Sätze und hoffe, dass ich dadurch mein Leben und unsere Welt jetzt besser verstehe. Und dass wir Fehler aus der Vergangenheit umgehen.

Die Propheten in der Bibel geben mir Einblicke in Welten, die mir bisher erspart geblieben ist. Erlebnisse von Krieg und Unterdrückung. Aber diese Erlebnisse kommen näher. Seit vier Jahren stehen sie hier in Europa vor der Tür und Millionen von Ukrainer*innen erleben gerade das, was der Prophet Hesekiel durchgemacht hat. Darum setzte ich mich diesen Texten immer wieder aus, würge sie hinunter, muss vorher lange drauf kauen und nicht immer wird Honig daraus. Aber sie helfen mir, die Welt jetzt besser zu verstehen.

Vor knapp zwei Wochen, am 27.Januar war der internationale Holocaust-Gedenktag. Im deutschen Bundestag sprach zur offiziellen Gedenkstunde die Holocaust-Überlebende Tova Friedman. Noch können wir einigen Zeitzeug*innen dieser gewaltsamen Jahre zuhören. Ich bin jedes Mal tief berührt und überwältigt von ihren Erlebnisberichten und ich bewundere sie, dass sie immer noch und immer wieder davon erzählen können. Durch ihre Berichte spüre ich es immer wieder besonders eindringlich: Das darf nie wieder passieren! Und dann bin ich mittendrin, denn das heißt: Ich muss auch mitmachen, dass das wirklich nie wieder passiert. In vier Wochen haben wir wieder die Chance, wählen zu gehen, wenn in Bayern die Kommunalwahlen stattfinden. Wir haben die Chance, unsere Demokratie mitzugestalten. Und damit unseren Rechtstaat zu verteidigen, uns für den Schutz von Minderheiten einzusetzen, Kompromisse zu finden, damit nicht das Recht des Stärkeren sich durchsetzt. Und immer wieder den ersten Artikel unseres Grundgesetzes zu verteidigen: Die Würde des Menschen – jedes Menschen – ist unantastbar!

Manche Entwicklungen in diesem Land machen mir Sorgen. So manche Parteislogans treten die Würde des Menschen mit Füßen. Besonders derjenigen, die aus Kriegs- und Krisengebieten kommen. Die das erlebt haben, was der Prophet Hesekiel nur schwer herunterbekommt.

Darum ist es wichtig, sich den Traumata der Vergangenheit auszusetzen, sie lange zu kauen, um sie zu verstehen und dass daraus etwas Gutes wird: Unsere Demokratie. Und die schmeckt süß wie Honig! Es lohnt sich also, länger zu kauen, auch wenn es zuerst bitter schmeckt.

Was passiert, wenn wir die Vergangenheit nicht mehr in unser Heute sprechen lassen, sondern nur noch uns selbst zuhören, davon erzählt das Lied "Sound of Silence". Dann ist da nur noch lautes Schweigen. Worte, die verhallen, weil die Menschen so mit sich selbst beschäftigt sind. "People talking without speaking. People hearing without listening." "Leute reden, ohne miteinander zu sprechen. Leute hören, ohne zuzuhören. Niemand wagt es, den Klang des Schweigens zu stören."

Hinsehen, auch wenn es weh tut: Proteste in Iran

Worte, die mir gerade wie ein Kloß im Hals sitzen, das sind die Berichte aus Iran. Und doch frage ich immer weiter nach, stopfe Nachrichten in mich rein, die immer höher steigenden Todeszahlen. Ich schaue Videos aus Teheran und anderen Städten an: wie Demonstrant*innen Schutz suchen hinter der Brüstung einer Brücke, weil Polizisten auf sie schießen. All das schmeckt so bitter, ich möchte es wieder ausspucken, aber sie sind ja in der Welt. Sie sind da – die 30.000 Toten, die Verletzten. Die Menschen in Iran sind gerade mittendrin in dem, wovon Hesekiel schreibt. Mitten im Krieg, den das Mullah-Regime gegen sie führt. Mitten in der Angst, zu sterben, verhaftet zu werden. Und zugleich sind sie so mutig, weil sie weiter auf die Straße gehen. Weil da noch Hoffnung in ihnen wohnt, dass sie das Regime besiegen. Auch wenn so viele am Boden liegen. Mir ist es wichtig, darüber zu lesen und zu sprechen, auch wenn es harte Kost ist und noch keine Heilung in Sicht. In Iran sind in den letzten Jahren immer wieder Proteste brutal niedergeschlagen worden. Und die Welt hat viel zu oft zugeschaut. Nach jeder Protestwelle war da die Hoffnung: Jetzt wird es anders. Jetzt wird das Mullah-Regime etwas öffnen, damit die Menschen nicht wieder auf die Straße gehen. Aber jedes Mal war das Gegenteil der Fall. Die Repressalien wurden schlimmer. Jetzt muss die Welt aus der Vergangenheit lernen, zurückschauen, damit sie nicht wieder in die Falle tappt und sich vom iranischen Regime beschwichtigen lässt. Darum ist es so wichtig, dass wir hinschauen und die Bilder in unser Herz lassen. Damit für die Menschen in Iran das wahr wird, wovon der Prophet Hesekiel am Ende seines Buches erzählt:

Die Hand Gottes ergriff mich und ich hatte eine Vision:

Gott führte mich durch seinen Geist hinaus und brachte mich mitten in eine Ebene. Dort lagen überall Knochen, die völlig ausgetrocknet waren.

Gott sagte zu mir: "Rede als Prophet zu diesen Knochen und sag zu ihnen:

Ihr vertrockneten Knochen, hört das Wort Gottes!

Ich selbst gebe meinen Geist in euch und ihr werdet wieder lebendig! Ich überziehe euch mit Haut und gebe euch Lebensgeist. So werdet ihr wieder lebendig."

Ich redete als Prophet, wie er mir befohlen hatte. Noch während ich redete, wurde es laut und die Erde bebte. Die Knochen rückten zueinander, jeder Knochen an seinen Platz.

 Ich sah, wie sie mit Sehnen verbunden wurden und wie Fleisch darüber wuchs. Dann wurden sie mit Haut überzogen, aber Lebensgeist war noch nicht in ihnen. Da sagte Gott zu mir: "Rede als Prophet zu diesem Lebensgeist! Ja, du Mensch, rede als Prophet zum Geist und sag: So spricht Gott! Geist, komm herbei aus den vier Himmelsrichtungen! Hauch diese Toten an, damit sie wieder lebendig werden."

Ich redete als Prophet, wie er mir befohlen hatte.

Da kam Lebensgeist in sie und sie wurden wieder lebendig. Sie standen auf – es war eine sehr große Menschenmenge.

Auferstehen ins neue Leben

Das Leben kehrt zurück zu den Menschen, die durch den Krieg zerbrochen sind. Langsam heilt etwas und sie können wieder aufstehen, zurück ins Leben gehen. Auch in der Fremde, in die sie deportiert wurden. Diese Erfahrung, dass das Leben zurückkehrt, hat Israel auch mit Gott in Verbindung gebracht. Gemeinsam und jeder einzelne Mensch hat gespürt, wie die Lebenskraft zurückkommt und es weiter geht. Auferstehung nennen wir Christ*innen das. Wo alles Leben zu Ende scheint, erwacht es von neuem. Auch wenn es am Boden lag. Damit bleiben Narben und Wunden von Früher, aber dazu kommt etwas Neues.

Das Volk Israel erlebt das: Es kehrt zurück in sein Land, es baut den Tempel wieder auf und die Städte, die in Trümmern lagen. Ein Leben nach der Katastrophe. Ich glaube, das war möglich, weil sie die Vergangenheit bearbeitet haben, lange gekaut haben, und irgendwann haben sie den Honig darin geschmeckt.

Letzte Woche ist die letzte tote Geisel der Hamas nach Israel zurückgekehrt. Für viele Menschen in Israel war das ein wichtiger Tag, weil sie jetzt anfangen können, zurückzuschauen. Jetzt können sie anfangen, das Trauma vom 7.Oktober 2023 zu bearbeiten. Ihre Toten begraben, Abschied nehmen. Und wir können nur hoffen, dass die Überlebenden wieder Gottes Lebensgeist spüren. Das Vergangene wird nie vergessen werden, aber vielleicht kann manche Wunde heilen.

Wenn ich die Worte von Hesekiel höre, von den Knochen, die wieder auferstehen, dann denke ich auch an die Trümmer in Gaza. Die Palästinenser*innen erleiden Vertreibung, Tod. Auch für sie hoffe ich, dass Gottes Odem sie aus den Trümmern ruft und sie aufstehen – aus den Trümmern, ins Leben.

Hesekiel erzählt davon: Als das Leben in Trümmern lag, haben sie irgendwann den Hauch des Lebens gespürt. Wie das Leben weiterging und immer öfter wieder gut wurde. Es bleiben Narben, mit denen man leben lernt. Doch es bleibt auch die Liebe zum Leben. Zur Menschlichkeit. Zum Menschsein, das uns mit allen verbindet, die vor uns waren, und mit denen wir heute auf dieser Erde leben.

Vieles ist heute harte Kost. Da braucht es immer wieder eine kleine Flucht raus. Und ich hoffe, Sie haben die Möglichkeit dazu, denn es ist ein Privileg, sich dem Leid auch mal entziehen zu können, wo wir selbst nur zuschauen. So eine Alltagsflucht ist zum Beispiel Abtauchen in eine Romanwelt. Auch wenn das Buch kein Happy End hat, es voller Hingabe lesen. Dadurch die Welt und das eigene Leben ein kleines Stück besser verstehen. Manchmal tröstet das, um diese Welt auszuhalten, mit all der schweren Kost. Trost– den finde ich in der Bibel, in Romanen und auch in der Musik. Verbunden mit der Hoffnung, dass etwas heil wird und wir die Welt ein Stück besser machen. "Heal the world".