Nach dem Fall Jens Spahn fordern die Rechtswissenschaftler Friederike Wapler und Helmut Frister eine neue Debatte über Leihmutterschaft und Eizellspende. Sie kritisieren die geltende Rechtslage als widersprüchlich und warnen zugleich vor Ausbeutung.
Von Franziska Hein und Corinna Buschow | 21. Juli 2026
Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eröffnet in München ihr erstes Bildungszentrum außerhalb Israels. Der Standort im früheren NSDAP-Viertel ist symbolträchtig – zugleich gibt es Kritik am Einfluss der israelischen Regierung.
Von Franziska Hein und Susanne Schröder | 31. Mai 2026
Stephanie Herrmann gehört zu den ersten Frauen in Deutschland, die an die Spitze einer Bistumsverwaltung aufrücken konnten. Im Interview spricht sie über Macht, Zusammenarbeit und die Frage, warum die Kirche gerade jetzt neue Rollenbilder braucht.
Die AfD in Sachsen-Anhalt plant, islamische Religionsausübung einzuschränken. Der Erlanger Islamforscher Mathias Rohe sieht darin einen Angriff auf die Religionsfreiheit – und mahnt Solidarität mit Muslimen an.
Politikwissenschaftler Oliver Hidalgo fordert von den Kirchen mehr Selbstreflexion: Macht sei nicht nur Herrschaft, sondern kollektive Gestaltungsfähigkeit – was gerade beim Thema sexualisierte Gewalt wichtig sei.
Am 9. April 2025 jährte sich der Todestag von Dietrich Bonhoeffer zum 80. Mal. Der mutige Theologe widersetzte sich dem NS-Regime und bezahlte dafür mit seinem Leben.
War Christus homosexuell oder eine Frau? Mit diesen Fragen und Konzepten hat sich der Theologe Anselm Schubert beschäftigt. Im Interview erklärt er, wie sich radikale Interpretationen im Lauf der Geschichte verändert haben.
Der NS-Widerstandskämpfer und Pastor Dietrich Bonhoeffer wurde 1945 von den Nazis ermordet. Wenige Monate vorher, kurz vor Weihnachten 1944, schrieb er in der Gestapohaft sein Gedicht "Von guten Mächten". Bis heute tröstet es viele Menschen.