Klaudia Stutzke

Autorin

Ich habe in Bonn studiert und einen Bachelor in Anglistik erworben, woraufhin es mich aufgrund des Masterstudiengangs Literaturstudien nach Erlangen verschlug. Besonders die Interdisziplinarität dieses Studiengangs hat mich sehr angesprochen und obwohl der Name ziemlich einseitig klingt, liegt der Fokus nicht nur auf Literatur- sondern auch Kultur- und Medienwissenschaft.

Im Sommersemester 2020 habe ich im Wahlpflichtbereich einen Kurs aus dem Masterstudiengang Medien-Ethik-Religion belegt, da mich der Aspekt des journalistischen Arbeitens und das eigentlich geplante Praxis-Seminar zum Comic-Salon gereizt hat. Dieses musste leider ausfallen, jedoch hat die Alternative keineswegs enttäuscht. Das digitale Semester war etwas Neues für uns alle, doch für mich hat es überraschend gut funktioniert - natürlich nur, wenn die Internetverbindung stabil war. Manchmal war es anstrengend den ganzen Tag vor dem Computer an Zoom-Meetings teilzunehmen, jedoch könnte es auch schlimmer sein.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass der direkte Kontakt mit Dozenten und Kommilitonen angenehmer ist, wenn auch viel Zeit durch Online-Vorlesungen gespart wird, da beispielsweise der Weg zur Uni wegfällt und man alles bequem von Zuhause aus machen kann. Die Quarantäne-Zeit habe ich gut überstanden, da viele meiner Freunde und Mitbewohner nicht in die Heimat gefahren, sondern hier geblieben sind, was die ganze Situation wesentlich weniger einsam gemacht hat.

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