Adam Kraft

Stadtführung in Nürnberg

Stadtführerin Ulrike Hess zeigt Touristen das Schreyer-Landauer-Epitaph an St. Sebald in Nürnberg.
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Schon im Mittelalter war Pilgern angesagt, um nachzuspüren, woran man glaubt. Viele Gläubige machten sich auf den weiten Weg in die Heilige Stadt nach Israel. Zurück in der Heimat hielten die Pilger ihre Erlebnisse für die Nachwelt fest. Auch in der Nürnberger Altstadt sind zahlreiche Spuren des "Sehnsuchtsorts Jerusalem" zu finden. Mit einer neuen Stadtführung kann man sie erkunden kann.

Renovierung Denkmalpflege

Julia Reeckmann vom Nürnberger Hochbauamt
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Sie hat eine eigene Flurnummer, wird als Begräbnisstätte von ausschließlich einer Familie genutzt und beherbergt das letzte Werk Adam Krafts: die Holzschuherkapelle im Nürnberger Johannisfriedhof. Seit zwei Jahren wird sie saniert. Eigentlich hätte die Wiedereröffnung im Oktober 2018 sein sollen. Doch die Grablegungsgruppe Krafts ist noch in schlechtem Zustand. Nach über 500 Jahren wandern die Sandsteinfiguren jetzt zum Überwintern zum Restaurator. Wenn sie im Frühjahr 2019 wieder zurückkommen, wird hier ein anderes Lüftchen wehen.

Germanisches Nationalmuseum

 Restauratorin Katrin Müller
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Es ist ein bisschen mehr als der viel zitierte "Zahn der Zeit", der an den sieben Nürnberger Kreuzwegstationen von Adam Kraft aus der Zeit um 1500 genagt hat. Da waren Ruß, Schwermetalle, Kriege und nicht zuletzt Kunstmaler, die im 19. Jahrhundert die Reliefs eher verschlimmbessert haben. Und wenn Steinrestauratorin Katrin Müller heute mit dem Laser im Germanischen Nationalmuseum (GNM) Hand anlegt, dann bleiben ihr oft Staunen und Kopfschütteln.